Vogelvolieren Test: Kaufberatung für Deine Vogelvoliere

Die beste und hochwertigste Vogelvoliere

Vögel zählen zu den beliebtesten Haustieren überhaupt. Doch bevor man sich die Piepmätze zulegt, stellt sich die Frage: Wie gewähre Ich den Vögeln ein angenehmes Zuhause. Die Antwort ist meist eine Vogelvoliere. Diese bietet den Vögeln sowohl ausreichend Platz, Schutz und eine entspannte Umgebung. Doch wie bei fast allem gibt es gewaltige Unterschiede zwischen den verschiedenen Volieren. Deshalb sollte der Kauf einer Vogelvoliere wohlüberlegt sein. Du kannst natürlich einerseits im Fachhandel fündig werden oder Du findest Deine passende Voliere online. Die Variante über das Internet ist dabei meist effektiver, da dort viel mehr Auswahl und Vergleich herrscht. Doch trotz der gigantischen Auswahl, ist es nicht immer leicht die passende Voliere zu finden. Deshalb haben wir es uns auf dieser Seite zur Aufgabe gemacht, Dir die besten und empfehlenswertesten Vogelvolieren vorstellen. Denn nur wenn die Voliere ausreichend Komfort bietet und die Vögel sich darin wohlfühlen, lohnt sich der Kauf. Dazu empfehlen wir die Testsieger aus unserem Vogelvoliere Test, da sich diese sowohl durch zufriedene Kunden, als auch zufriedene Vögel auszeichnen.

 

Platz 1: Happynet Vogelvoliere BD009:

voliere für vögelBei dieser Voliere muss zunächst das große Innenvolumen genannt werden. Mit den Maßen 168 x 110 x 76 cm bietet sie im Vergleich zu den anderen Volieren einen großen Raum für die Vögel. Wichtig ist hier vor allem die Breite, die viel Platz bietet. Die Voliere ist insgesamt sehr stabil und besitzt zwei große Türen auf der Frontseite und zwei Türen an den Seiten, an denen man beispielsweise das Badehaus einhängen kann. Beim Kauf dieser Voliere sind ebenfalls vier Sitzstangen aus Holz und zwei geteilte Futternäpfe enthalten, zusätzlich sogar noch ein Wasserspender. Das Bodengitter und die Schublade sind für die Reinigung leicht herausnehmbar. Durch das große Dach wird der Voliere auch optisch noch eine spezielle Note verliehen. Einziges kleines Manko ist die Anleitung, die etwas rar gehalten ist und mit nur einer Skizze viel Improvisationsspielraum bietet, jedoch fällt es nach kurzer Überlegung nicht all zu schwer das neue Zuhause für die Piepmätze zusammenzubauen.

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Platz 2: Happynet Vogelvoliere BD004:

vogelvoliereDiese Voliere ist ein wahrer Allrounder. Sie ist für alle Vogelarten geeignet (sogar für Nagetiere), da durch den geringen Gitterabstand auch kleine Vögel dor ihr neues Zuhause finden können. Insgesamt überzeugt vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Preis ist im Vergleich zu allen anderen Volieren unschlagbar und trotzdem wird hier eine ordentliche Qualität geboten. Der Aufbau gestaltet sich ebenfalls ziemlich einfach, da sich das Zusammenfügen der Teile schon anhand der Form der Teile selbst erklärt. Durch die am Untergrund der Voliere angebrachten Rollen, kann man den Käfig nach Belieben verschieben und darunter sauber machen. Apropos Reinigung: Die Voliere lässt sich durch das herausnehmbare Bodengitter und die Schubladen sehr einfach reinigen. Zusätzlich beinhaltet der Käfig auch schon vier Sitzstangen aus Holz und zwei Futternäpfe aus Kunststoff.

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Platz 3: RIO Vogelvoliere:

vogelvoliereDie Voliere bietet qualitativ sehr hochwertiges Material mit Hammerschlaglackierung und ist deshalb ziemlich stabil. Durch das spezielle Sicherheitsgitter ist sie für fast alle Vogelarten geeignet. Die Höhe von 152,5 cm bietet Platz für eine Einrichtung auf unterschiedlichen Höhenstufen. Durch das herausnehmbare Kotgitter und die Kotschublade ist die Reinigung kinderleicht. Der Aufbau ist ebenfalls sehr einfach und erledigt sich sehr schnell. Insgesamt bietet die Voliere zwei Türen vorne und vier Türen an den Seiten und ist durch vier Rollen leicht und flexibel verschiebbar. Zusätzlich gestaltet sich die Lieferung sehr schnell, weshalb die Voliere ein echter Geheimtipp für die kurzfristige Anschaffung einer neuen Voliere ist.

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Tipp: Beachte vor dem Kauf unbedingt die Volierengröße, denn durch perspektivische Fotografie ist es einfach, eine Voliere größer wirken zu lassen, als sie tatsächlich ist.

 

Im Folgenden findest Du hilfreiche Informationen, die Du vor vor dem Kauf beachten solltest:

  • Welche Vogelart will Ich in meiner Vogelvoliere halten?
  • Wie viele Vögel möchte Ich in der Vogelvoliere halten?
  • Wie viel Platz brauchen die Vögel und wie groß muss dementsprechend die Vogelvoliere sein?
  • Wie viel Geld bin ich bereit für eine hochwertige Vogelvoliere zu bezahlen?
  • Welche zusätzlichen Eigenschaften sollte meine zukünftige Vogelvoliere haben?

Nachdem Du diese fragen hoffentlich für dich beantworten konntest, sind wir überzeugt, dass Du deine Zukünftige Voliere finden wirst!

 

Die richtige Größe der Voliere

Bevor man eine Voliere kauft, stehen zuerst noch einige zentrale Fragen im Raum. Eine wichtige davon ist, welche Volierengröße für Deine Piepmätze geeignet ist. Beachtet man die Vögel beim Freiflug, merkt man erst wie schnell diese unterwegs sind. Deshalb brauchen die Vögel genügend Platz, um auch in der Voliere das Privileg des Fliegens genießen zu können. Grundsätzlich gilt deshalb: Je größer die Voliere, desto besser. Deswegen muss man jedoch nicht gleich Unsummen an Geld in die Hand nehmen und viel Platz für eine rießige Voliere freimachen. Oft reich auch schon eine kleinere Voliere, damit die Vögel ein paar Flügelschläge machen können. Unbedingt vermieden werden sollten aber runde Käfige. Dadurch das die Vögel kein ruhiges Eckchen haben in das sie sich auch einmal zurückziehen können, werden sie nervös und können psychisch krank werden. Eine Grundregel ist auch, dass die Voliere besser breit als hoch sein sollte. Dadurch kann der Instinkt vieler Vogelarten, trotz voller Futternäpfe kleine Körner im Sand am Boden zu suchen, besser befriedigt werden. Letztendlich hängt die optimale Größe der Voliere jedoch vor allem von der Vogelart und der Anzahl der hauseigenen Vögel ab. Dabei möchte ich noch einmal das Motto wiederholen: Je größer die Voliere, desto besser!

 

Anzahl der Vögel

Man sollte Vögel grundsätzlich nicht alleine halten. Sie fühlen sich nur in der Gruppe wohl und genießen die Geselligkeit und das Beisammensein. Einzeln gehaltene Vögel schreien nicht nur ausgiebig, sondern rupfen sich beispielsweise nackt und entwickeln sogar Krankheiten. Wichtig ist dabei jedoch, immer eine gerade Anzahl an Vögen zu halten, da es bei einer ungeraden Anzahl zu hartnäckigen Konkurrenzkämpfen zwischen den Vögeln kommen kann. Ein Tier ist dabei letztendlich immer ausgeschloßssen und Wir wollen ja schließlich das beste für alle Tiere. Es ist außerdem ein hartnäckiges Gerücht, dass einzeln gehaltene Vögel handzahm werden. Vögel sind gemeinsam mutiger, unternehmungslustiger und können auch für einige Stunden alleine gelassen werden. Für die Haltung von Papageienvögeln gibt es inzwischen sogar ein Gesetz des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zur paarweisen Haltung. Für die Zucht der meisten Vogelarten muss vorher auch eine Genehmigung eingeholt werden, daher unbedingt auf Nistkästen verzichten, wenn dies nicht gewünscht ist. Besonders Wellensittiche wollen möglichst viele Artgenossen um sich herum haben.

 

Passendes Umfeld

Vogelhaltung bedeutet nicht nur, die gefiederten Freunde zu füttern und sich um sie zu kümmern – Du musst auch darüber hinaus Dein Leben zum Teil an die Tiere anpassen. Zu beachten ist dabei vor allem ein strenges Rauchverbot in der Nähe der Vögel und damit der Vogelvoliere – diese haben nämlich sehr empfindliche Atemwege. Auch verschiedene Gase oder Aromastoffe (beispielsweise Duftkerzen) und Sprays sollten nichts in der Nähe der sensiblen Tiere zu suchen haben. Zudem sollte man die Giftigkeit gewisser Zimmerpflanzen für die Vögel überprüfen. Wenn Du dir nicht absolut sicher bist, ob die entsprechende Pflanze schädlich ist, sollte das Grünzeug nicht in der Nähe der Vogelvoliere stehen. Gleiches gilt für Gefäße, in die die gefiederten Mitbewohner bei Freiflug fallen könnten (beispielsweise Vasen) und für Möbelzwischenräume, in die sie geraten könnten. Zur Einrichtung der Umgebung gehört es auch, Fensterscheiben für die Vögel erkennbar zu gestalten oder Deckenfluter auszuschalten – dann gilt es nur noch die Einrichtung beiseitezuschaffen, die keinen Schaden nehmen sollte. Denn es kann immer passieren, dass Tapeten oder Möbel beim Freiflug außerhalb der Vogelvoliere angeknabbert werden.

 

Wie beschäftigt man Vögel?

Vögel sind sehr aktive Tiere und brauchen deshalb viel Beschäftigung. Um zu verhindern, dass sie sich langeweilen, wenn Du einmal nicht zu Hause bist, kann man sich Spielzeug für die Vogelvoliere zulegen. Sehr beliebt sind hierbei Dinge, die sie anknabbern können, wie zum Beispiel Äste oder ein Stück Holz. So wird außerdem der natürliche Knabbertrieb der Piepsmätze befriedigt und die Holzmöbel in der Wohnung bleiben verschont. Solche Naturäste gibt es auch schon relativ günstig online zu kaufen und man kann sich im Gegensatz zu denen aus dem eigenen Garten sicher sein, dass die keine Schastoffe enthalten und von der Form her genug Platz bieten.

Vogelspielzeug

 

 

 

 

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Doch es gibt noch weitere interessante Vogelspielzeuge, welche ich nach langer Durchforstung des Internets gefunden habe. Nachfolgend möchte ich Dir einige davon zeigen:

Ein absoluter Renner bei den Heimvögeln ist beispielsweise die Kokosschaukel. Diese eigens angefertigte Kokosnuss sorgt mit einem Seil und Karabiner zum Befestigen in der Vogelvoliere für wahre Suchtgefahr bei den Vögeln. Auch im Selbsttest hat sich die Schaukel bewährt und sie ist gar nicht mehr aus der Vogelvoliere wegzudenken.

Vogelspielzeug

 

 

 

 

 

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Das Kletternetz ist der ideale Turnspielplatz für die gefiederten Akrobaten unter den Vögeln. Das Netz, welches aus Naturmaterial besteht, besitzt zwei Karabiner zur Befestigung und zusätzlich Knabberringe und Lederbändchen. Dazu kann man auch noch eigene Knabbereien daran anbringen. Mit den Maßen von 40 x 40cm bietet es außerdem genug Platz für mehrere Vögel.

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Ein weiteres absolut empfehlenswertes Vogelspielzeug ist die Kletterbrücke. Sie ist 80cm lang und 8cm breit und wird über den angebrachten Karabiner und den Haken an der Decke der Vogelvoliere befestigt. Sie sieht optisch sehr gut aus und ist ein echter Hingucker. Da sie kein Industrieprodukt, sondern handgefertigt aus Naturholz ist, kann man außerdem sicher sein, dass man seinen Vögeln mit diesem Material nicht schadet. Die Vögel können also viel darauf herumtoben und die Brücke auch anknabbern.

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Zuletzt möchte ich auch noch das Kletterseil erwähnen. Dieses stabile Seil kann leicht und ohne Werkzeuge an der Voliere angebracht werden und beinhaltet zusätzlich einige Knabberringe und drei Sitzstangen für die Vögel. Die Sitzstangen können beliebig verschoben werden, sodass man Sitzmöglichkeiten auf verschiedenen Höhen schaffen kann Es ist ebenfalls ausschließlich aus Naturmaterialien hergestellt und somit eine perfekte Erweiterung für die Voliere.

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Sich um Vögel zu kümmern, kann wirklich eine der schönsten Nebenbeschäftigungen sein. Doch um auch den Vögeln ein artgerechtes Leben zu gewähren, sind einige Informationen essentiell. Da diese, vor allem von Anfängern, oft nicht eingehalten werden, wollen wir im Folgenden die wichtigsten Dinge zur Vogelhaltung aufzählen und auf oft gestellte Fragen eingehen.

Wo sollte die Voliere stehen?

Da Vögel sehr gesellige Tiere sind, sollte die Voliere unbedingt in belebten Zimmern stehen, wie dem Wohnzimmer. Der Raum sollte außerdem gut beleuchtet sein, da die Vögel durch Sonnenlicht viel aktiver sind. Dabei sollte der Käfig trotzdem nicht in der prallen Sonne stehen, da dies wie beim Menschen zu Hitzschlägen führen kann. Wenn möglich sollte es innerhalb des Käfigs auch ein Schatteneck geben, wohin sich die Vögel zurückziehen können. Bei gutem Wetter kann man den Käfig natürlich auch auf den Balkon oder die Terrasse stellen, jedoch sollte, wie oben schon genannt, die pralle Sonne gemieden werden. Bei der Temperatur ist eine normale Zimmertemperatur von um die 20°C zu empfehlen. Die Vögel verkraften nicht all zu große Temperaturschwankungen, deshalb sollte die Voliere nicht in der Nähe der Heizung stehen, da es dort viel zu heiß und trocken ist. Man sollte auch darauf achten, dass die Vögel nicht zu großer Zugluft ausgesetzt sind. Klimaanlagen, Ventilatoren und Orte direkt am Fenster sollten deshalb auf jeden Fall gemieden werden, ebenso die Nähe des Fernsehgeräts. Letztendlich ist also gut beleuchteter, belebter Raum mit angenehmer Temperatur optimal.

Welche Ausstattung gehört in die Voliere?

Am wichtigsten sind natürlich ein Futternapf und ein Trinknapf, um die Grundversorgung der Vögel zu gewährleisten. Desweiteren benötigt man ein Vogelbad für das alltägliche Bad. Wichtig bei diesen grundlegenden Utensilien ist vor allem die regelmäßige Reinigung. Dann brauchen die Vögel mehrere Sitzgelegenheiten in Form von Sitzstangen (mit verschiedenen Dicken), die am besten aus Holz sein sollten. Hierbei kann man auch gerne kleine Äste aus dem eigenen Garten verwenden, wobei diese zuvor gut abgewachen werden müssen, um eventuelle Rückstände von Pflanzenschutzmitteln zu entfernen. Nun kann man den noch allerlei Spielsachen zur Beschäftigung der Vögel einbauen. Dazu zählen vor allem Schaukeln, Glocken, Seile und glitzernde Spielzeuge (besonders beliebt!).

Wie sollte man die Voliere reinigen?

Das herausnehmbaren Boden und das Gitter kann leicht in der Badewanne oder der Dusche abgewachen werden. Nachdem die Voliere erstmal angefeuchtet wurde, lässt sich der Kot gut abwischen. Dies macht man am besten mit einem Spühlschwamm, den man mit etwas Seife beträufelt. Nachdem sich der Schmutz gelöst hat, kann man das Gitter und den Boden noch mit heißem Wasser (wirkt gegen Keime) abduschen und anschließend abtrocknen. Die Voliere sollte mindestens einmal in der Woche so geputzt werden. Verzichten sollte man dabei vor allem auf Chemikalien und Spühlmittel, da diese den Vögeln schaden. Einzig der Einsatz von Desinfektionsmittel ist sinnvoll, dabei sollte man aber auf keinen Fall auf herkömmliches Mittel zurückgreifen, sondern speziell für Vögel geeignetes verwenden. Eine gute Option dafür ist beispielsweise das F10 SC Desinfektionsmittel.

Wie gewähre ich den Vögeln einen sicheren Freiflug?

Alle Vögel, die unter menschlicher Obhut leben brauchen täglich mindestens eine Stunde Freiflug. Das Fliegen ist deshalb für die Vögel so wichtig, weil es einerseits ihr natürliches Fortbewegungsmittel ist, andererseits aber den Stoffwechsel anregt und zusätzlich die Muskulatur stärkt. Insgesamt muss man sich natürlich überlegen in welchem Zimmer der Freiflug stattfinden soll. Die Küche ist dafür beispielsweise gänzlich ungeeeignet, da es dort meist zu viele scharfe Gegenstände, sowie heiße Herdplatten und Dämpfe gibt. Auch die Zimmerpflanzen müssen unbedingt auf Giftigkeit überprüft werden, da diese schnell mal angeknabbert werden. Beispielsweise sind Maiglöckchen, Narzissen, Nelken und Oleander nicht für Vögel verträglich. Da meist trotzdem etwas Grün nicht schadet, kann man sich allerings auch über vogelfreundliche Pflanzen informieren. Die Fenster müssen natürlich geschlossen sein, bestenfalls mit Jalousien verdeckt werden, da sie sonst Verwirrung bei den Vögeln auslösen. Bei den Deckenlampen muss man aufpassen, dass diese nicht zu heiß werden und die Vögel sich nicht daran verbrennen können. Deckenfluter sollten dabei gänzlich tabu sein. Zuletzt sollten auch noch Spalten zwischen Möbeln und Wänden vermieden werden, da sich die Piepmätze dort verletzen können und auch andere Haustiere sollten aus dem Zimmer geschafft werden, insbesondere Katzen. Wenn man sich nun an diese strikten genannten Maßnahmen hält, sollte einem intensiven Freiflug jedoch nichts mehr im Wege stehen.

Wie ernähre ich die Vögel richtig?

Das standartmäßige Futter für Vögel ist das Körnerfutter. Dabei kann man grundsätzlich zwischen mehlhaltige und ölhaltigen Körnern unterscheiden. Zu den mehlhatigen Körnern gehören Hafer, Gerste, Weizen, Reis, Mais und verschiedene Hirsearten. Der Fettgehalt dieses Futters ist sehr gering, während Anteil an Kohlenhydraten relativ hoch ist. Ölhatige Körner sind beispielsweise Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne,Erdnüsse, Walnüsse, Paranüsse, Leinsamen und Pistazienkerne. Diese haben im Vergleich einen hohen Fettanteil, aber einen geringen Anteil an Kohlenhyraten.

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Die meisten Vögel essen außerdem gerne Gräser, Obst (v.a. Äpfel, Birnen Bananen), Beeren, verschiedenes Gemüse (Paprika, Gurke, Zucchini), Knospen und Blüten.

Wie viel kostet ein Vogel im Monat?

Keine Frage: Vögel sind unglaublich tolle Haustiere und sie ergattern sich schnell einen Platz in unserem Herzen. Doch um den Vögeln ein angenehmes Leben bieten zu können, muss man auch einiges an Geld in die Hand nehmen. Deshalb sollte man sich zuerst einen Überblick über die Kosten der Vogelhaltung machen und abwägen, ob man bereit ist dafür aufzukommen.

Zuerst einmal benötigt man die gesamte Grundausstattung, also Voliere/Käfig, Trinknäpfe, ein Badehaus, unterschiedliche Naturzweige (am besten in verschiedenen Größen), sowie Spielzeug zur Beschäftigung der Vögel. Dann kommt die Nahrung mit verschiedenen Körnermischungen, Obst, Gemüse, Nüsse usw., die auch erst einmal gekauft werden muss, dazu. Ein weiterer wichtiger Kostenpunkt, der von vielen oft vergessen wird, ist der Tierarzt. Die einfachen Routinebesuche bei diesem sind zwar nicht so teuer, sollte sich der Vogel jedoch Krankheiten einfangen, können schon einige hundert Euro für Medikamente oder chirurgische Eingriffe fällig werden. Optional sind auch noch die Kosten für Vogelsitter, die vor allem bei Leuten, die oft und gerne in den Urlaub fahren, anfallen. Da man die Vögel weder in den Urlaub mitnehmen, noch alleine zu Hause lassen sollte, muss man auf jeden Fall miteinkalkulieren, eventuell freundliche Nachbarn und Freunde oder die professionelle Vogelbetreuuung zu bezahlen.

Du siehst also, dass sich so schon einige Kosten für die Haltung von Vögeln anhäufen. Doch für das, was einem die freundlichen Piepmätze zurückgeben, greift man doch gerne in die Tasche. Ob Du jedoch bereit bist für die Kosten aufzukommen, musst Du selbst nach deiner eigenen finanziellen Lage entscheiden.