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Apr 19

Nymphensittich

Der Nymphensittich gehört zur Ordnung der Papageien und der Familie der Kakadus, weshalb er früher auch „Kakadusittich“ genannt wurde. Auf Englisch heißt er „Cockatiel“, was auf die Verniedlichung von Kakadu anspielt. Er ist über den gesamten australischen Kontinent verbreitet, wobei er jedoch vor allem im trockenen australischen Inlandsgebiet lebt. Dort befinden sich die Schwärme der Nymphensittiche auf ständiger Suche nach Futter- und Wasserstellen, sie sind also stets auf Wanderschaft.

Nymphensittich

Der Nymphensittich kann bis zu 30cm groß werden und sind ursprünglich grau mit weißen Flügeldecken und haben einen orangenen Wangenfleck.

Allgemeines zur Haltung

Oft wird der Nympensittich auch als Anfängervogel bezeichnen, da er im Gegensatz zu anderen Vogelarten weniger anspruchsvoll zu halten ist, trotzdem gibt es einige wichtige Dinge bei der Haltung zu beachten. Grundsätzlich sollten mindestens zwei Tiere zusammen gehalten werden, da eine Einzelhaltung eine wahre Qual für die Vögel, die von Natur aus Schwarmtiere sind, wäre. Bei der Anschaffung von Jungtieren sollten diese mindestens 10 Wochen alt sein, bevor sie von den Eltern getrennt werden. Oftmals sind aber ältere Nymphensittiche pflegeleichter, vor allem wenn sie schon verpaart sind. Man sollte außerdem beachten, dass ein Nymphensittich eine Lebenserwartung von 20 Jahren hat, manchal sogar 25 Jahren. Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, ob man bereit ist, sich über diesen Zeitraum um die Tiere zu kümmern.

Ernährung

Wie bei uns Menschen ist eine gesunde Ernährung das A und O und diese kann vor allem durch eine ausgewogene Ernährung gewährleistet werden. Neben der Grundmischung, sollten Hirse, Obst, Gemüse (oder andere Frischkost), Gräser, Zweige, sowie Mineralien auf dem täglichen Speiseplan stehen. Zusätzlich brauchen die Vögel natürlich ausreichend Leitungswasser. Unbedingt vermeiden sollte man Futter mit viel Zucker und Fett. Die Vögel sind zwar in der Regel ganz scharf auf Leckereien, die der Mensch isst, jedoch schadet man damit den Vögeln in hohem Maße. Viel gesünder sind dabei die oben genannten Mineralien, die in Form von Kalksteinen oder Jodpicksteinen bereitgestellt werden können. Dadurch wird eine Unterversorgung von bestimmten Minerlien verhindert.

Körpersprache

Der Nymphensittich hat außerdem eine spezielle Körpersprache, über die man einige Dinge wissen sollte. Plustert er sich beispielsweise auf oder knirscht mit dem Schnabel, so fühlt er sich wohl und ist müde. Nach diese Phase wird er wieder aktiv, was – ähnlich wie beim Menschen – durch Strecken und Recken symbolisiert wird. Im Anschluss daran folgt eine Krauleineit, die meist vom Partner vollzogen wird. Durch nervöses und hektisches Herumlaufen auf dem Boden zeigt er Unzufriedenheit und durch Öffnen des Schnabels und Anlegen der Haube will er darauf aufmerksam machen, dass er genervt ist.

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