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Apr 24

Papagei

Ursprünglich lebte der Papagei auf allen Kontinenten der Welt, mit Ausnahme von Europa. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt allerdings vor allem in den Tropen und Subtropen. Es gibt eine Vielzahl an Papageienarten, allen ist jedoch die aufrechte Körperhaltung ,der kräftige Schnabel und der Kletterfuß gemeinsam.

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Der Papagei gilt schon seit sehr langer Zeit vor allem in Europa als Haustier. Doch er wird in manchen Regionen auch als Übel angesehen, so wie beispielsweise in Australien. Dort richten bestimmte Papageienarten nämlich beträchtliche Schäden in der Landwirtschaft an, weshalb sie dort verfolgt werden.

Wichtiges vor dem Kauf

In freier Wildbahn lebt der Papagei meist in Schwärmen mit mehreren tausend Artgenossen zusammen, deshalb ist es unerlässlich, dass auch in menschlicher Obhut mindestens zwei Tiere zusammenleben. Dies ist sogar, bis auf wenige Ausnahmen, im Gesetz festgeschrieben. Man sollte außerdem bedenken, dass Papageien eine sehr hohe Lebenserwartung haben und oft auch über mehrere Generationen gehalten werden. Auch gut zu wissen ist die Tatsache, dass Papageien, je nach Art, oftmals sehr laut sein können. Damit sich die Nachbarn dadurch nicht gestört fühlen, sollte man darüber gegebenenfalls mit den Nachbarn sprechen.

Ernährung

Auf dem Speiseplan des Papageis steht vor allem pflanzliche Kost wie Früchte, Samen, Blätter, Rinde, Blüten und Wurzeln. Je nach Art wird jedoch gelegentlich auch tierische Kost wie Insekten oder Insektenlarven verspeist. Bei der Haltung sollte man neben Körnerfutter besonders auf genügend Obst und Gemüse achten. Der Vorteil bei Obst und Gemüse gegenüber dem Körnerfutter ist dabei vor allem der sehr geringe Fettanteil. Das hat zur Folge, dass der Papagei mehr und häufiger fressen muss und so damit länger beschäftigt ist. So kann man sich sicher sein, dass erst mal keine Langeweile aufkommt. Besonders geeignetes Obstsorten sind beispielsweise Bananen, Äpfel, Birnen, Kirchen, Erdbeeren und verschiedenes Beerenobst. Geeignete Gemüsesorten sind vor allem Karotten, Gurken, Erbsen und Paprika. Unbedingt verzichten sollte man aber auf Kohlsorten und Bohnen.

Haltung

Die Hauptbeschäftigung der Papageien in freier Wildbahn ist die Futtersuche. Da diese jedoch in der Haltung entfält, sollte man darauf achten, genügend andere Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten. Es sollten immer einige Naturäste und ein paar Vogelspielzeuge in der Voliere enthalten sein. Die Voliere sollte für Papageien möglichst groß sein, da die Vögel gerne viel Freiraum haben. Deshalb sollte man ihnen trotz großer Voliere möglichst täglich Zeit zum Freiflug geben. Die Sitzstangen in der Voliere müssen des Öfteren ausgetauscht werden, da die Papageien an Holz nagen. Werden jedoch diese elementaren Grundlagen zur Papageienhaltung beachtet, steht einer angenehmen Haltung nichts mehr im Wege.

 

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